Stop-Loss Schaden


Aus Anlass der Finanzkrise hatte der EUR/CHF Kurs im August 2011 seinen vorläufigen Höchststand. Danach wurde durch die Schweizer Notenbank ein Kursniveau von EUR/CHF 1,20 definiert und unterstützt.

 

Kunden wurden von Banken geraten, sich gegen einen weiteren Kursverfall unter dieses Niveau abzusichern und ein "Stop-Loss Limit" zu beauftragten. Im Zuge der Aufgabe des Mindestkurses durch die Schweizer Notenbank kam es im Januar 2015 zu einem regelrechten Kurssturz des EUR. Entgegen den Erwartungen der Kunden wurde nicht etwa bei vordefinierten Kurs konvertiert, sondern zu regelmäßig weitaus schlechteren Kursen im Bereich von EUR/CHF 1,0 und darunter.

 

Die Banken haben diesen Umstand damit erklärt, dass es keine Kurse gegeben hätte. Diese Information ist nicht richtig, wie Untersuchungen durch unsere Banksachverständigen gezeigt haben. Manchen Banken nehmen die Konvertierungen bereits zurück, die Kunden haben jedenfalls gute Chancen, die Abrechnung der Bank nicht akzeptieren zu müssen.


Auch bei den Stop-Loss Orders sind viele Fehler passiert, sodass die Bank zur Rückabwicklung verpflichtet sein kann.